In Franken ist von Büttnern,
oder Küfern die Rede. In Bayern und z.T. in Schwaben nennt man
sie Schäffler,
in Württemberg und Rheinland wieder Küfer. In Norddeutschland
haben wir es
mit Böttchern zu tun.

" Blick auf die Produkte der Büttnereien"
Außerdem gibt es noch die Berufsbezeichnung Faßbinder und Rumtreiber,
letztere Bezeichnung
deshalb, weil beim Antreiben eines Reifens die Büttner
um das Faß herumgehen und dabei auf den
Reifen schlagen, oft zu mehreren
im Takt.
Bei den Büttnern gab
es eine feine Unterscheidung zwischen Schwarz- und Weißbüttnern.
Schwarzbüttner sind diejenigen, die Bier- oder Weinfässer aus
schwarzem Holz, also Eiche, Esche
oder Kastanie herstellt.

"Ein Schwarzbüttner bei der Arbeit"
Der Weißbüttner macht vorzugsweise Wannen,
Zuber, Stichte aus weißem Holz, also Fichte oder Tanne.
Die Schwarzbüttner,
sie nannten sich auch oft die "richtigen Büttner", traten früher mit einem
wohl berechtigten Stolz auf, denn
die Arbeit mit harten Hölzern war zum einen schwieriger, und
die
Herstellung von runden oder ovalen Fässern mit gebogenen "Dauben"
erforderte viel mehr
Fachwissen. Leider ist das Holzfaß inzwischen fast vollständig von
Metallfässern und Glasflaschen
verdrängt worden.
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Die Geschichte des Büttnerhandwerks
wird im Bayerischen
Brauereimuseum
in Kulmbach lebendig. Dort ist in einer
eigenen Abteilung die vielfältige Arbeit
der Fassmacher zu bestaunen. |
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